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(Katathymes Bilderleben)

Die Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP) geht als eigenständige Psychotherapieform davon aus, dass Bilder und Vorstellungen, die während des Tages in unseren Gedanken ablaufen, unbewusste Konflikte und Gefühle widerspiegeln. Das ist bei Tagträumen genau so, wie bei Nachtträumen. Allerdings bleiben die Bilder des Tages meistens unbewusst.

Die Katathym Imaginative Psychotherapie wurde Mitte des letzten Jahrhunderts vom Göttinger Professor Dr. Hanscarl LEUNER als Katathymes (gefühlsmäßiges) Bilderleben begründet und seither von seinen Schülern und weiteren Therapeuten wissenschaftlich fundiert und weiterentwickelt.

In Zusammenarbeit mit einem Therapeuten werden bewusst Tagträume hervorgerufen, die meist unter einem bestimmten Thema stehen. Die dabei entstehenden Bilder werden gemeinsam mit dem Therapeuten gedeutet. Oft entschlüsseln Patienten aber die Symbolik der Bilder auch ganz allein. Damit sich aber innere Einstellungen verändern können, ist das Gespräch mit dem Therapeuten notwendig.

Zu Beginn einer Behandlung werden ausführliche Gespräche über die Lebensgeschichte und die aktuellen Beschwerden des Patienten geführt. Der Patient muss genau darlegen, welche Hilfe er erwartet. Das ist sehr wichtig, denn nur so kann der Therapeut auf die individuellen Bedingungen seines Patienten eingehen.

Die Sitzung beginnt mit einer Eingewöhnungs- bzw. Entspannungsphase. Dann gibt der Therapeut ein Bild vor (Haus, Berg, Wiese u.a.) und der Patient füllt das Bild nach seinen eigenen Vorstellungen. Auch freies "Bildern" ohne Vorgabe eines Themas ist möglich. Nach der Vorstellungsphase beschreibt der Bildernde genau, was er gesehen hat. In diesem Gespräch werden dann unbewusste Gefühle bewusst gemacht. Der Therapeut bietet dem Patienten Interpretationsmöglichkeiten an, die es ermöglichen, dass der Patient lernt, besser mit seiner Persönlichkeit umzugehen.

Eingesetz wird die Katathym Imaginative Psychotherapie sowohl in der Kurztherapie als auch in der Langzeittherapie bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zur Behandlung von Krisen, Depressionen, psychosomatischen Beschwerden (zur “Inspektion” des Körperinneren), Zwangsneurosen und bei psychisch bedingten Sexualstörungen. Der entspannende Effekt einer Bilderreise wird oft auch beim Sport oder in Schulen und sozialen Einrichtungen genutzt.


Standardmotive der Grundstufe und ihre häufigsten Bedeutungen


Standardmotive der Mittelstufe (Auswahl)


Standardmotive der Oberstufe (Auswahl)